Wandern

Auf den gut gekennzeichneten Wanderwegen rund um Oederan wechseln sich dichte Mischwälder, weite Felder, ruhige Flußtäler und sanfte Höhen mit vielerlei Aussichtspunkten ab. Fast immer als Orientierungspunkte zu sehen sind die Oederaner Stadtkirche und die Augustusburg (1568- 1572 erbaut).

 

 

Jakobsweg










Seit Januar 2009 wird entlang der mittelalterlichen Frankenstraße von Bautzen nach Hof der Weg der Jakobspilger wiederbelebt.
Diese Route gehört zu einem Netz europäischer Jakobswege, die sich im südfranzösischen St.-Jean-Pied-de-Port bündeln und von dort letztendlich nach Santiago de Compostela führen.

Mehr Informationen zum Sächsischen Jakobsweg finden Sie unter:
http://www.saechsischer-jakobsweg.de

Wegeverlauf zwischen Freiberg und Chemnitz
Kleinschirma - Oberschöna - Kirchbach - Oederan - Falkenau - Flöha - Euba – Chemnitz – Klaffenbach

Länge: 52,80 km
Hochunkt: 484,7 m
Tiefpunkt: 267 m
Aufstieg: 690 m
Abstieg: 761 m

Blaue Wege










Nationaler Fernwanderweg Ostsee-Saaletalsperren  (23 km)

Ausgangspunkt des Wanderwegs ist das "Klein-Erzgebirge", weiter geht es dann über den Markt und die Frankenberger Straße nach Börnichen. An der Weggabelung vor dem Landgasthof ist links abzubiegen Richtung Hausdorfer Straße und der Karolinen-Höhe (499 m), welche nach Karoline von Schönberg benannt wurde. Weiter geht es bergabwärts durch den Wald zum "Dreibörnergrund". Auf dem Waldweg kommt man bergauf über die B 173 (Wegweiser) zur sogenannten Kirschallee. Weiter bergauf geht es nach Hetzdorf zur Hetzdorfer Bastei. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Eisenbahnviadukt. Weiter gelangt man über Hohenfichte nach Augustusburg.

Grüne Wege



















Ortswanderweg Oederan - Börnichen (Rundweg) -Oederan (9 km)

Vom Markt (historischer Kern, Patrizierhäuser) führt der Weg über die Frankenberger Straße, (Schule seit 1865, Anbau 1912) nach Börnichen (1476 Gemeinde erstmals als Börnichen erwähnt).

Der gepflegte Park wurde um 1800 von Carl Friedrich von Schönberg im englischen und französischen Stil angelegt und besaß einst Ziergärten mit Wasserkünsten, Gewächshäusern, Eremitagen, Statuen und einem Pavillon, der erhalten geblieben ist. Das unter dem Namen "Rittergut" bekannte Schloß wurde 1945 abgerissen. Der Schloßteich wurde 1992/93 erneuert.

Durch den Park wandert man über den sogenannten Kleesteig zur Udo-Höhe (498 m), benannt nach Udo von Schönberg von hier führt der Weg nach Schönerstadt (Schönerstädter Höhe, 495 m). Bei klarer Sicht erkennbar:
südlich: Fichtel- u. Keilberg, davor Pöhlberg u. Bärenstein,
rechter Hand: Augustusburg u. Greifensteine
nördlich: der Kolm bei Oschatz, davor der Kirchturm von Hainichen

Weiter geht es durch Schönerstadt, Karolinen-Höhe, Hausdorfer Straße und Börnichen nach Oederan.










Oederan-Schweddey-Flöha (ca. 10km)

Durch die untere Altstadt und Brühl geht es zum Eselsweg (schönes Panorama) nach Hetzdorf. Das Hetzdorter Viadukt wurde 1866- 1868 erbaut und ist mit 42m Höhe und 328m Länge die höchste einetagige Brücke der ehemaligen Deutschen Reichsbahn. Der Brückenneubau ist seit Mai 1992 in Betrieb.

Von Hetzdort geht es nun nach Falkenau, vorbei an der Rutsch (Wandernder Berg) und der Schweddey (einer Sage zufolge sollen sich 1632 im 30-jährigen Krieg Einwohner vor den Schweden in den bereits 1453 erwähnten Kalksteinbrüchen versteckt haben) nach Flöha.

Gelbe Wege








Wanderweg nach Grünberg / Augustusburg

Auf dem Weg gelangt man durch die Unterstadt, den Brühl und den Eselsweg nach Hetzdorf. Sobald man das Eisenbahnviadukt (erbaut 1866-1868 für 550 Taler; 7 Arbeiter verunglückten dabei tödlich) hinter sich gelassen hat, führt die Route weiter über die Bahnlinie Flöha - Olbernhau/Grünthal. Durch die "Foldung" (Waldstück) gelangt man schließlich nach Grünberg und Augustusburg.












Ortswanderweg Oederan - Memmendorf

Der Hauptwanderweg führt durch den Stadtpark hindurch. Nach dem Tunnel der Bahnlinie Dresden - Chemnitz ist ein Abstecher rechts hinauf zum Eisenbahndenkmal (Unglück von 1895) zu empfehlen. Weiter dem gelb markierten Weg folgend, gelangt man vorbei am eingezäunten Löschteich und entlang einer Strecke des Naturlehrpfades über den Borntalweg nach Memmendorf, wo der "Goldene Stern" zur Rast einlädt.

Weiter geht es nach Memmendorf bis zum Kriegerdenkmal 1914/1918 (1,5 km). In Memmendorf (erstmals 1403 urkundlich erwähnt), wurde im 18. Jahrhundert feinstes Silber abgebaut.
Am Kriegerdenkmal geht es weiter nach links über die Eisenbahnbrücke zum Buchberg und auf der Hainichener Straße zurück nach Oederan.