Stadtwappen

Das Hoheitszeichen einer jeden Stadt ist das Wappen.

Das älteste Stück im Oederaner Stadtwappen ist das Rad. Man nimmt an, dass Oederan sich als "Radstadt", also als eine Stadt kennzeichnen wollte, zu der es keinen Wasserweg gibt.

Während des Dreißigjährigen Krieges zeichnete ein Maler namens Wilhelm Dilich die meisten sächsischen Städte. Diese Abbildungen sind sehr wertvoll, weil sie oft die einzigen sind, die die Städte so zeigen, wie sie vor dem Krieg aussahen.

Sie sind aber auch wappenkundlich sehr wichtig, denn Dilich zeichnete häufig in eine Ecke des Bildes das Wappen oder Siegel der betreffenden Stadt. Auch auf Dilichs Abbildung von Oederan findet sich das Stadtwappen.

Bereits 1550 zeigt das Oederaner Stadtsiegel das Rad und zwei durch Mauerwerk verbundene viereckige dreistöckige Türme mit spitzen Dächern.

Im Jahre 1900 wurde das Oederaner Wappen amtlich bestätigt, und als Stadtfarben wurden Blau und Gold angenommen.