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Wandern / Wanderwege / Reitwege |
Auf den gut gekennzeichneten Wanderwegen rund um Oederan wechseln sich dichte Mischwälder, weite Felder, ruhige Flußtäler und sanfte Höhen mit vielerlei Aussichtspunkten ab. Fast immer als Orientierungspunkte zu sehen sind die Oederaner Stadtkirche und die Augustusburg (1568- 1572 erbaut).
Blauer Weg
Hauptwanderweg Ziegenrück - Heringsdorf (23 km)
Er berührt in unserer Region die Teilstrecke von der Sternmühle über Augustusburg bis Kirchbach. Ausgangspunkt ist das "Klein-Erzgebirge", weiter geht es
- über den Markt, Frankenberger Straße nach Börnichen
- an der Weggabelung vor dem Landgasthot links abbiegen Richtung Hausdorfer Straße, Karolinen-Höhe (499 m), benannt nach Karoline von Schönberg, (Schutzhütte) und weiter bergabwärts durch den Wald (Schutzhütte) zum "Dreibörnergrund"
- auf dem Waldweg bergauf über die B 173 (Wegweiser) zur sogenannten Kirschallee (Schutzhütte) nach Hetzdorf (Schutzhütte),
- bergauf zur Hetzdorter Bastei, von hier aus herrlicher Blick auf den Eisenbahnviadukt
- weiter über Hohenfichte nach Augustusburg- durch den Stadtpark, vorbei an der Sporthalle, den sogenannten Schusterteichen, dem Schubert-Denkmal und entlang einer Teilstrecke mit dem Naturlehrpfad bis zur Schutzhütte
- von dort weiter nach Kirchbach und im Tal des Oberreichenbacher Baches (Flächen-Naturschutzgebiet) bergan nach Oberreichenbach.
Grüner Weg
Ortswanderweg Oederan - Börnichen (Rundweg) -Oederan (9 km)
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vom Markt (historischer Kern, Patrizierhäuser) führt der Weg über die Frankenberger Straße, (Schule seit 1865, Anbau 1912) nach Börnichen (1476 Gemeinde erstmals als Börnichen erwähnt)
Der gepflegte Park wurde um 1800 von Carl Friedrich von Schönberg im englischen und französischen Stil angelegt und besaß einst Ziergärten mit Wasserkünsten, Gewächshäusern, Eremitagen, Statuen und einem Pavillon, der erhalten geblieben ist.
Das unter dem Namen "Rittergut" bekannte Schloß wurde 1945 abgerissen. Der Schloßteich wurde 1992/93 erneuert.
- durch den Park wandert man über den sogenannten Kleesteig zur Udo-Höhe (498 m), benannt nach Udo von Schönberg (Schutzhütte)
- von hier führt der Weg nach Schönerstadt (Schönerstädter Höhe, 495 m)
Bei klarer Sicht erkennbar:
südlich: Fichtel- u. Keilberg, davor Pöhlberg u. Bärenstein, rechter Hand Augustusburg u. Greifensteine
nördlich: der Kolm bei Oschatz, davor der Kirchturm von Hainichen
- weiter durch Schönerstadt, Karolinen-Höhe, Hausdorfer Straße und Börnichen nach Oederan.
Grüner Weg
Oederan-Schweddey-Flöha (ca. 10km) Ortswanderweg
- durch die untere Altstadt, Heimatmuseum und Brühl zum Eselsweg (schönes Panorama) nach Hetzdorf
- Hetzdorter Viadukt 1866- 1868 erbaut, mit 42 m Höhe die höchste einetagige Brücke der ehemaligen Deutschen Reichsbahn, Länge 328 m
- der Brückenneubau ist seit Mai 1992 in Betrieb, Länge 342,65 m
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von Hetzdort nach Falkenau, vorbei an der Rutsch (Wandernder Berg) und der Schweddey, (Einer Sage zufolge sollen sich 1632 im 30jährigen Krieg Einwohner vor den Schweden in den bereits 1453 erwähnten Kalksteinbrüchen versteckt haben
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nach Flöha ("geologische Sammlung der Stadt Flöha" - Einblick in die Strukturen des Flöhaer Kohlebeckens)
Gelber Weg
Ortswanderweg Oederan - Augustusburg (ca. 15 km)
- durch die Unterstadt, Brühl und Eselsweg nach Hetzdorf, über Eisenbahnviadukt (erbaut 1866- 1868 für 550 Taler; 7 Arbeiter verunglückten tödlich), über die Bahnlinie Flöha - Marienberg/Neuhausen,
- durch die "Foldung" (Waldstück) nach Grünberg und Augustusburg
Gelber Weg
Ortswanderweg Oederan - Memmendorf (Waldweg)
- durch den Stadtpark den Hauptwanderweg entlang
- nach dem Tunnel der Bahnlinie Dresden - Chemnitz, ist ein Abstecher rechts hinauf zum Eisenbahndenkmal (Unglück von 1895) zu empfehlen
- wieder dem gelb markierten Weg folgend, gelangt man vorbei am eingezäunten Löschteich und entlang einer Strecke des Naturlehrpfades über den Borntalweg nach Memmendorf, wo der "Goldene Stern" zur Rast einlädt
- weiter nach Memmendorf bis zum Kriegerdenkmal 1914/1918 (1,5 km)
- linker Hand der Fledermausteich (früher als Antrieb für den Bergbau)
In Memmendorf (erstmals 1403 urkundlich erwähnt), wurde im 18. Jahrhundert feinstes Silber
abgebaut.
- das "Hechtloch", als Memmendorfer Park bekannt, ist durch die Kalkbrüche entstanden
- der dort fließende Bach ist der "Kemnitzbach"
- am Kriegerdenkmal geht es weiter nach links über die Eisenbahnbrücke zum Buchberg und auf der Hainichener Straße zurück nach Oederan.
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